Große Bandbreite an Techniken für die hochwertige Oberflächenveredelung ist ein weiteres Plus für Zinkdruckguss

Wird eine intelligente Konstruktion mit der Vielseitigkeit und Flexibilität von Zinkdruckguss kombiniert, profitiert davon die Ästhetik des Produkts.

Zinkdruckguss ist die richtige Wahl für zahllose dekorative und funktionale Einsatzbereiche. Durch seine einzigartigen physikalischen und mechanischen Eigenschaften kann Zink in nahezu alle Formen und Größen gegossen werden. Die Vielfalt reicht dabei von einfachen Spielzeugen bis zu komplexen Gehäusen für elektronische Steckverbindungen.

Die meisten Zinkdruckgussteile werden in nicht korrosiver Umgebung eingesetzt, sodass es vor allem die ästhetischen Anforderungen sind, die bestimmen, welche Oberflächenveredelung zum Einsatz kommt. In vielen Fällen kann dabei ganz auf eine Oberflächenveredelung verzichtet werden.

Immer dann, wenn Zinkdruckgussteile in einer aggressiven Umgebung eingesetzt werden oder höchsten ästhetischen Anforderungen gerecht werden müssen, kann eine unübertroffene Bandbreite und Qualität an Konversionsschichten, organischen oder galvanischen Beschichtungen (zum Beispiel Nickel, Satinieren und Glanzverchromen) einfach und zuverlässig in jedem gewünschten Oberflächenbereich des Zinkdruckgussteils zum Einsatz kommen.

Ein exzellentes Gussteil ist eine Grundvoraussetzung dafür, exzellente Oberflächen zu erzeugen. Kostengünstige Massenverfahren wie das Trowalisieren können dazu eingesetzt werden, die Oberfläche von Zinkteilen im Gusszustand noch weiter zu verbessern. Außerordentlich glatte Oberflächen werden durch Glanzschleifen oder chemisches Polieren vor der Oberflächenveredelung erreicht.

Die hohe Fließfähigkeit von Zinklegierungen erlaubt es, bestimmte Bereiche oder komplette Gussteile bereits im Gusszustand mit definierten Oberflächentexturen zu versehen. Dadurch können fertiggestellte Zinkdruckgussteile ganz nach Kundenwunsch aussehen – beispielsweise wie Gold, verwittertes Messing, Edelstahl oder sogar Leder. Andere Extras wie Beschriftungen oder Logos können direkt mit eingegossen werden.

Durch die hohe Dichte von Zinkdruckgusslegierungen und die Möglichkeit, sie äußerst dünnwandig zu gieβen, hat der Konstrukteur eine gröβere Freiheit, die Wahrnehmung des Anwenders im Hinblick auf Gewicht, Balance, Wertigkeit und Massenträgheit zu beeinflussen. So ist beispielsweise der „Cool Touch“, also die für Metalle typische kalte Haptik ebenso wie andere Sinneseindrücke ein Faktor, der von vielen Anwendern von Zinkdruckguss geschätzt wird. Bei Bedarf können Zinkdruckgussteile aber auch mit einer warmen Haptik versehen werden. Dazu sind „Warm Feel“-Beschichtungen oder Plastiküberzüge Optionen, mit denen der Konstrukteur die Haptik gezielt beeinflussen kann.

Für beste Ergebnisse empfiehlt es sich für den Konstrukteur, den Gießer seiner Wahl zum frühestmöglichen Zeitpunkt in die Bauteilentwicklung einzubeziehen. Die erfolgreichsten und wirtschaftlichsten Produkte entstehen erfahrungsgemäß dann, wenn die Beteiligten ihr jeweiliges umfangreiches Fachwissen bündeln.

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